Hauskatze
Heilige Birmakatze
Sandkatze
Eurasischer Luchs
Gepard
Hauskatzen am Topkapi

Blaue Augen

Xantanas Xyrielle

© Marcus Skupin

Warum haben sogenannte Maskenkatzen eigentlich blaue Augen?
Marcus Skupin

Die Frage, warum alle Maskenkatzen, zum Beispiel Siamkatze oder Heilige Birmakatze, blaue Augen haben, läßt sich auf unterschiedliche Art und Weise erkären. So wird die Entstehung der Augenfarbe der Heiligen Birmakatze in der Legende über ihre Herkunft erläutert. - Doch es gibt natürlich auch eine wissenschaftliche Erklärung für die "Blauäugigkeit".

Die Augenfarbe einer Katze ist von der Struktur des Irisstromas, der Anzahl der im Stroma eingelagerten Pigmentzellen (Melanin) und dem Vorhandensein von Pigmentephitel (das ist eine schwarze Fläche) auf dem Hintergrund der Iris abhängig.

Die blaue Augenfarbe der Maskenkatzen sowie das Babyblau von Jungkatzen ist ein optisches Phänomen. Es tritt auf, wenn eine schwarze Fläche (das Pigmentephitel am Hintergrund der Iris) durch eine milchig trübe Gewebeschicht, das Irisstroma betrachtet wird.

Da bei Kitten jede Stromapigmentierung fehlt, das Stroma darüberhinaus locker und dünn ist, erscheinen die Augen tiefblau. Wird die Katze älter, entwickelt sich also die Pigmentierung, erhält die Katze normalerweise ihre tatsächliche Augenfarbe. Ausnahme sind hier wieder die Maskenkatzen, da sich bei diesen - aufgrund des Teilalbinismus - keine Pigmente einlagern.

Je dunkler das Blau in den Augen einer Hl. Birmakatze, desto besser. Doch vor langer Zeit erkannte bereits Eugenie von Garvens, "was besagt das unwahrscheinlichste Blau der Augen, wenn ihrem Blick der Ausdruck fehlt, der erst durch die liebevolle Einstellung des Herrn auf das einzelne Geschöpf erwacht ...".